
Kontext
UPO – eine Vision mit historischen Wurzeln
Die Suche nach einer Regierungsform, die alle Weltbürger*innen repräsentiert und einbezieht sowie die Menschheit als solidarische Gemeinschaft verbindet, reicht bis ins antike Griechenland zurück. Sie prägte den Weltföderalismus, führte 1945 zur Gründung der UNO und lebt bis heute im Bestreben nach einem demokratischen Weltparlament fort.
Die Idee der UNITED PEOPLE ORGANIZATION steht also in einer visionären Tradition und ist ein zeitgemässer Ausdruck einer aktuellen Notwendigkeit.
Über uns
Wie die Idee gewachsen ist
Die Idee der UPO ist nicht am Schreibtisch entstanden. Sie ist aus gelebter Erfahrung, langjährigem Engagement und der Auseinandersetzung mit den Grenzen bestehender politischer Strukturen gewachsen.
Hinter der Idee stehen Menschen, die sich seit Jahrzehnten mit Fragen von Frieden, globaler Verantwortung und gesellschaftlichem Zusammenleben beschäftigen – lokal wie global.
Die Initiant*in
Catherine Brunner Dubey und Pierre Brunner leben und arbeiten in Basel, in der Schweiz.
Seit über vierzig Jahren engagieren sie sich in gemeinschaftlichen, sozialen, spirituellen und friedenspolitischen Kontexten. Ihre Arbeit umfasst lokale Initiativen ebenso wie internationale Begegnungen und Kooperationen.
Die Vision der UPO ist über Erfahrungen und Nachdenken, Begegnungen und Gespräche, Wege und Umwege im Leben der Initianten gewachsen.


Fundament
Grundwerte der UPO
Freiheit
Die UPO ist als unabhängige, überparteiliche Initiative konzipiert. Sie ist nicht an politische Parteien, Regierungen, Unternehmen oder religiöse Institutionen gebunden. Diese Souveränität ist wesentlich.
Offenheit
Die Idee der UPO gehört allen Menschen, die erkennen, dass globale Herausforderungen auch globale demokratische Mitbeteiligung erfordern – und die bereit sind, sich reflektiert, kritisch und konstruktiv in diesen Prozess einzubringen.
Frieden
Die UPO ist ein Friedensprojekt und wird ausschliesslich mit friedlichen Mittel verwirklicht.
Würde
Die UPO gründet in der unantastbaren Würde eines jeden Menschen.
Es geht mir gut, wenn es uns allen gut geht.
UBuntu
inspirationen
Menschen und Bücher
Die Inspirationen für die UPO kommen aus vielfältigen Quellen. Dazu gehören viele Menschen und ihre Schriften. Einige sollen hier gewürdigt werden
- George Monbiot; The Age of Consent: A Manifesto for a New World Order
- Edgar Morin and Anne Brigitte Kern; Homeland Earth: A Manifesto for the New Millenium
- Joanna Macy; World as Lover, World as Self
- Albert Denk; Globale Demokratie – Warum weltweite Probleme ein neues politisches Miteinander erfordern
- Johan Galtung; Peace by Peacelful Means; and Transcend and Transform
- Dietrich Fischer; Nonmilitary Aspects of Security: A Systems Approach
- Jo Leinen and Andreas Bummel; Governance and Democracy in the 21st Century
- Robert Muller; The Birth of a Global Civilization – With Proposals for a New Political System for Our Planet
- Peter Russel; The Awakening Earth – The Global Brain
- Ervin Laszlo; You Can Change the World and Die Neugestaltung der vernetzten Welt – Global denken, global handeln
- Richard Falk and Hans Sponeck; Liberating the United Nations
- Adi Da; Not Two is Peace
- Ken Wilber; Finding Radical Wholeness
- Paul Hawken; Blessed Unrest: How the Largest Social Movement in History Is Restoring Grace, Justice, and Beauty to the World
- Gerald Hüther and Christa Spannbauer; Verbundenheit – Warum wir ein neues Weltbild brauchen
- Hans-Peter Dürr; Warum es ums Ganze geht – Für eine zivile Gesellschaft
- Edgar Morin; Der Weg – Für die Zukunft der Menschheit
- Verschiedene Autoren; Demokratie – Wofür es sich jetzt zu kämpfen lohnt
- Amartya Sen; Identity and Violence: The Illusion of Destiny
- Fritjof Capra; The Systems View of Life: A Unifying Vision
- Boualem Sansal; Freundschaftlicher, respektvoller und mahnender Brief an die Völker und Nationen der Welt
FAQ
Häufige Fragen
In der UNO sind die Regierungen der Mitgliedsländer vertreten. Es gibt keine offizielle und formelle Vertretung der zivilen Weltbevölkerung. Aktuell besteht keine Aussicht, dass sich das in absehbarer Zeit ändert. Die UPO ist geplant als Organisation, die jedem Menschen und damit der globalen Zivilbevölkerung eine Stimme gibt und diese in der globalen Politik vertritt. Die UNO ist unverzichtbar, aber ungenügend. Sie braucht die UPO als Ergänzung und Partnerin .
* Sie will die Menschheit als politisches Subjekt etablieren.
* Sie will den weltweiten Bürger*innen in Bezug auf globale politische Themen eine Stimme geben, die ihnen ermöglicht, mitzureden und mitzubestimmen.
* Sie will die Vielfalt der Menschheit hüten sowie eine Architektur planetarer Einheit erschaffen und fördern.
* Sie versteht sich als Korrektiv im dysfunktionalen internationalen System.
* Sie will Demokratie auf die globale Ebene heben.
* Sie übernimmt die Aufgaben, sich für die Sicherheit aller Menschen und für die Integrität der ganzen planetaren Lebensgemeinschaft einzusetzen.
Die UPO konstituiert sich als Grassroots Bewegung. Ihre Wirkkraft wird mit der wachsenden Mitgliederzahl an Bedeutung und Einfluss gewinnen. Wenn sie einmal gut etabliert ist, gründet ihre Macht auf der Legitimität und moralischen Autorität ihres direkt und demokratisch gewählten Parlaments und Rates. Als Stimme der Menschheit, kann sie sich gegen globale Missstände erheben, Widerstand leisten und konstruktiv an der Mitgestaltung «einer Welt wie wir sie wollen» wirken.
Nein. Sie wird sich als ein politischer Akteur innerhalb einer neuen kooperativen Weltordnungsstruktur beteiligen.
- Kurzfristig: Befreiung aus dem lähmenden Ohnmachtsgefühl, dass man sowieso nichts machen kann.
- Mittelfristig: Eine Stimme und Mit-Macht auf globaler Ebene.
- Langfristig: Eine hoffnungsvollere Ausgangslage für Deine Zukunft und die Deiner Kinder.
- Jede Weltbürgerin, jeder Weltbürger kann sich registrieren
- Eine Person – eine Stimme
- Registrierte Bürger*innen wählen das Parlament und können selbst als Delegierte für das Parlament kandidieren
- Registrierte Bürger*innen wählen den Rat
- Einbezug und Mitsprache der registrierten Bürger*innen im Konstitutionsprozess
Nein, zum jetzigen Zeitpunkt ist sie noch eine Vision, die ihren Weg in die Wirklichkeit sucht. Die passende Rechtsform wird sich im verlauf des Entstehungsprozesses zeigen.
Alle Menschen weltweit, unabhängig von Herkunft, Kultur und Religion. United People will die Einheit der Menschheit zum Ausdruck bringen. Das impliziert, dass jeder Mensch die Rechte, die er für sich beansprucht, jedem anderen Menschen zuspricht und bereit ist, die damit verbundenen Pflichten zu übernehmen.
Die UPO überschreitet das parteipolitische System und verabschiedet es als Erbe einer vergehenden Ära. Sie wird einen Weg suchen, der weniger aufgrund von Meinungen und Konzepten spaltet und trennt, sondern unterschiedliche Ansichten als Nährboden für konstruktive Lösungen verbindet.
