was die UPO will
Wandel – zielgerichtet, ungehorsam und kooperativ
Die UPO gründet auf keiner Ideologie. Darum gibt es keine Fahne, kein Glaubenssystem und keine Slogans mit denen sich alle identifizieren müssen.
Dennoch verfolgt sie klare Absichten.
Während ein paar mächtige Akteure globaler Politik wie Warlords die Spaltung der Menschheit vorantreiben, die Ressourcen des Planeten ausbeuten und zerstören und ihre persönlichen Profite zu maximieren suchen, will die UPO eine Architektur planetarer Einheit fördern und erschaffen.
Diese Absicht verfolgt sie nicht im Kampf gegen die dominierenden Machtstrukturen, sondern zielt darauf, diesen mit friedlichen Mitteln ihre Legitimität zu entziehen.
Sie richtet ihr Bestreben darauf, mit Kreativität, Solidarität, Toleranz, Vernetzung sowie globalen demokratischen Werkzeugen eine neue politische Wirklichkeit – eine andere Weltkultur aufzubauen.

Potenzial
Worauf die UPO bauen kann
8 Mrd.
potentielle Bürger*innen
1
gebündelte Kraft
300’000 J
Erfahrungsschatz der Menschheit
1000+1
kreative Ideen
Wirksamkeit
So nimmt die UPO Einfluss
Die UPO wird wirksam, indem sie die Stimmen der weltweiten Bürger*innen bündelt, Abstimmungsergebnisse auf die Agenda der internationalen Politik setzt und kollektive Initiativen in koordiniertes Handeln übersetzt.
Ihre Macht erwächst direkt aus der globalen Bürgerschaft sowie der demokratischen Legitimation des Parlaments und des Rates.
Ihre Relevanz ergibt sich aus einer entsprechend bedeutenden Anzahl registrierter Bürger*innen.
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Sie setzt globale Positionen
Demokratische Entscheidungen schaffen Orientierung – für Öffentlichkeit, Medien und politische Akteure.
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Sie erzeugt öffentlichen Druck
Wenn Millionen Menschen hinter einer Forderung stehen, wird sie politisch relevant.
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Sie bringt Themen auf die Agenda
Was gleichzeitig weltweit sichtbar wird, kann nicht mehr übergangen werden.
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Sie vernetzt Akteure
Bürger*innen und Zivilgesellschaftliche Organisationen handeln koordiniert statt vereinzelt.



ein paar szenarien
So entsteht die Wirksamkeit der UPO
Wenn Millionen Bürger*innen weltweit hinter einer gemeinsamen Forderung stehen, entsteht öffentlicher Druck, der politische Prioritäten verschiebt.
Wenn globale Abstimmungen den Willen vieler Bürger*innen sichtbar macht, entsteht eine neue Form politischer Prioritäten – jenseits nationaler Interessen.
Wenn Medien weltweit Positionen der UPO aufgreifen, verstärkt sich ihre Reichweite und damit ihr Einfluss auf politische Entscheidungen.
Wenn sich Bürger*innen über die digitale Plattform der UPO zur Nicht-Kooperation mit dem Status quo organisieren, dann werden Weichen anders gestellt.
Wenn Regierungen beginnen, ihre Politik im Vorfeld an erwartete Reaktionen der UPO auszurichten, wirkt sie indirekt auf Entscheidungen ein.
So könnte es sein
Wenn die UPO etabliert ist
gibt es zum ersten Mal Demokratie auf Weltebene.
haben wir ein Parlament, das die Bürger*innen dieser Welt verbindet und repräsentiert.
gibt es einen Rat, der die Kompetenz hat, internationale Abkommen zu überprüfen und Rechenschaft einzufordern.
ertönt die Stimme der weltweiten Zivilbevölkerung in der globalen politischen Debatte.
besteht ein gemeinsamer Geist, der die Menschen weltweit unideologisch zusammenhält und schnell für gemeinsame Aktionen mobilisieren kann.
gibt es erstmals eine unparteiische Instanz, die in zwischenstaatlichen Konfliktsituationen jenseits diplomatischer Interessen vermitteln kann.
besteht ein Parlament, dessen Aufgabe es ist, verbindliche Vereinbarungen auszuarbeiten, die sicherstellen, dass alles Handeln auf der Welt die Integrität der planetaren Gemeinschaft respektiert.
existiert ein Rat, mit dem Mandat, sich für die Sicherheit und das Wohl der Weltgesellschaft einzusetzen.
kann eine globale Wahrheits- und Versöhnungskommission ihre Arbeit aufnehmen.




Deine Meinung ist gefragt!
Die UPO versteht sich als offener Prozess, der sich im Dialog mit den weltweiten Bürger*innen entwickelt.
vier Grundprinzipien
Ein Kompass in der globalen Landschaft
Einheit und Vielfalt
Jeder Mensch ist ein Ausdruck der globalen Vielfalt und gehört gleichzeitig zur Einheit der Weltgemeinschaft. Einheit und Vielfalt bedingen einander und sind nur zusammen Ausdruck echter demokratischer Gesinnung.
In der UPO sollen Unterschiede zwischen Menschen, Kulturen und Lebensweisen nicht aufgehoben werden oder einer uniformen Weltkultur weichen, sondern als Bereicherung anerkannt und bewahrt werden.
Die UPO stützt sich auf das Prinzip, dass Demokratie und Einheit durch Vertrauen in die Vielfalt gestärkt werden.
Vielfalt, die nicht auf Einheit zurückgeht, ist Wirrwarr. Einheit, die nicht auf Vielfalt gründet, ist Tyrannei.
blaise pascal
Wir alle teilen uns einen Planeten und sind eine Menschheit; dieser Wirklichkeit kann man nicht entkommen.
Wangari Maathai
Der planetaren Gemeinschaft verpflichtet
Der Planet macht keine Deals. Er folgt nicht der Logik nationaler und wirtschaftlicher Interessenpolitik oder diplomatischer Verhandlungen.
Daher entsteht die UPO als Fürsprecherin der Lebensgemeinschaft der Erde, als Vertreterin der Interessen ihrer eigenen Lebensgrundlage.
Die UPO wird vom Prinzip geleitet, dass sie dem Wohl des Ganzen dient. Ihr Entstehen fördert das individuelle und kollektive Bewusstsein eine Menschheit zu sein, die sich ein Heimatland Erde teilt und eingebettet ist in einer lebensspendenden Biosphäre.
In einem Zeitalter globaler Verflechtung ist sie als Institution, die der planetaren Gemeinschaft verpflichtet ist, nicht bloss eine Option, sondern eine Notwendigkeit.
Menschenrechte und Menschenpflichten
Jedes Recht, das wir für uns selbst einfordern, ist eine Verpflichtung, die wir auch anderen gegenüber einhalten müssen.
Mündigkeit – und die UPO betrachtet jede Bürgerin, jeder Bürger als mündig – bedeutet Verantwortung übernehmen und Verpflichtungen eingehen. Das entspricht dem Prinzip der Gegenseitigkeit.
In diesem Sinne könnten die Satzungen der UPO ergänzend zu den Menschenrechten eine Sammlung von Selbstverpflichtungen enthalten, die eine Kultur der Verantwortung, Solidarität und des gegenseitigen Respekts fördern.
Menschenpflichten sind so notwendig wie die Menschenrechte, werden aber immer wieder vergessen
aleida assmann
Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass eine stärkere Rolle der Zivilgesellschaft in der UNO bald Realität werden wird.
Richard Falk & Hans von Sponeck
UPO Partnerin der UNO
Die UPO versteht sich als potentielle Partnerin der UNO und transformativer Anstoss in der bestehenden globalen Unordnung. Sie ersetzt weder Staaten noch internationale Institutionen.
Vielmehr schafft sie eine zusätzliche demokratische Ebene, auf der die weltweite Zivilbevölkerung als eigenständiger politischer Akteur sichtbar und handlungsfähig wird.
Ihre Entstehung ist ein evolutionärer Schritt in Richtung einer notwendigen, föderalen Weltordnungsstruktur und Voraussetzung für eine nachhaltige, gerechte und friedliche Weltgesellschaft.
