Absicht

Wandel – zielgerichtet, ungehorsam und kooperativ

Die UPO gründet auf keiner Ideologie. Darum gibt es keine Fahne, kein Glaubenssystem und keine Slogans mit denen sich alle identifizieren müssen. 

Dennoch verfolgt sie klare Absichten.

Während ein paar mächtige Akteure globaler Politik wie Warlords die Spaltung der Menschheit vorantreiben, die Ressourcen des Planeten ausbeuten und zerstören und ihre persönlichen Profite zu maximieren suchen, will die UPO eine Architektur planetarer Einheit fördern und erschaffen.

Diese Absicht verfolgt sie nicht im Kampf gegen die dominierenden Machtstrukturen, sondern zielt darauf, diesen mit friedlichen Mitteln ihre Legitimität zu entziehen.

Sie richtet ihr Bestreben darauf, mit Kreativität, Solidarität, Toleranz, Vernetzung sowie globalen demokratischen Werkzeugen eine neue politische Wirklichkeit – eine andere Weltkultur aufzubauen. 

So nimmt die UPO Einfluss

Die UPO wird wirksam, indem sie die Stimmen der weltweiten Bürger*innen bündelt, Abstimmungsergebnisse auf die Agenda der internationalen Politik setzt und kollektive Initiativen in koordiniertes Handeln übersetzt.

Ihre Macht erwächst direkt aus der globalen Bürgerschaft sowie der demokratischen Legitimation des Parlaments und des Rates.

Ihre Relevanz ergibt sich aus einer entsprechend bedeutenden Anzahl registrierter Bürger*innen.

Sie setzt globale Positionen

Demokratische Entscheidungen schaffen Orientierung – für Öffentlichkeit, Medien und politische Akteure.

Sie erzeugt öffentlichen Druck

Wenn Millionen Menschen hinter einer Forderung stehen, wird sie politisch relevant.

Sie bringt Themen auf die Agenda

Was gleichzeitig weltweit sichtbar wird, kann nicht mehr übergangen werden.

Sie vernetzt Akteure

Bürger*innen und Zivilgesellschaftliche Organisationen handeln koordiniert statt vereinzelt.

Fall of the Berlin Wall: people from East and West Berlin climbing on the Wall at the Brandenburg Gate, Berlin, Germany
Mahatma Gandhi leading the salt march in India for freedom von the British Empire rule; 12 March 1930

So entsteht die Wirksamkeit der UPO

Wenn die UPO etabliert ist

Ein Kompass in der globalen Landschaft

Einheit und Vielfalt

Jeder Mensch ist ein Ausdruck der globalen Vielfalt und gehört gleichzeitig zur Einheit der Weltgemeinschaft. Einheit und Vielfalt bedingen einander und sind nur zusammen Ausdruck echter demokratischer Gesinnung.

In der UPO sollen Unterschiede zwischen Menschen, Kulturen und Lebensweisen nicht aufgehoben werden oder einer uniformen Weltkultur weichen, sondern als Bereicherung anerkannt und bewahrt werden.

Die UPO stützt sich auf das Prinzip, dass Demokratie und Einheit durch Vertrauen in die Vielfalt gestärkt werden.


Der planetaren Gemeinschaft verpflichtet

Der Planet macht keine Deals. Er folgt nicht der Logik nationaler und wirtschaftlicher Interessenpolitik oder diplomatischer Verhandlungen.

Daher entsteht die UPO als Fürsprecherin der Lebensgemeinschaft der Erde, als Vertreterin der Interessen ihrer eigenen Lebensgrundlage.

Die UPO wird vom Prinzip geleitet, dass sie dem Wohl des Ganzen dient. Ihr Entstehen fördert das individuelle und kollektive Bewusstsein eine Menschheit zu sein, die sich ein Heimatland Erde teilt und eingebettet ist in einer lebensspendenden Biosphäre.

In einem Zeitalter globaler Verflechtung ist sie als Institution, die der planetaren Gemeinschaft verpflichtet ist, nicht bloss eine Option, sondern eine Notwendigkeit.


Menschenrechte und Menschenpflichten

Jedes Recht, das wir für uns selbst einfordern, ist eine Verpflichtung, die wir auch anderen gegenüber einhalten müssen.

Mündigkeit – und die UPO betrachtet jede Bürgerin, jeder Bürger als mündig – bedeutet Verantwortung übernehmen und Verpflichtungen eingehen. Das entspricht dem Prinzip der Gegenseitigkeit.

In diesem Sinne könnten die Satzungen der UPO ergänzend zu den Menschenrechten eine Sammlung von Selbstverpflichtungen enthalten, die eine Kultur der Verantwortung, Solidarität und des gegenseitigen Respekts fördern.


UPO Partnerin der UNO

Die UPO versteht sich als potentielle Partnerin der UNO und transformativer Anstoss in der bestehenden globalen Unordnung. Sie ersetzt weder Staaten noch internationale Institutionen.

Vielmehr schafft sie eine zusätzliche demokratische Ebene, auf der die weltweite Zivilbevölkerung als eigenständiger politischer Akteur sichtbar und handlungsfähig wird.

Ihre Entstehung ist ein evolutionärer Schritt in Richtung einer notwendigen, föderalen Weltordnungsstruktur und Voraussetzung für eine nachhaltige, gerechte und friedliche Weltgesellschaft.